Die Werkstoffe der Schreibgeräte
Ein Personal Computer mit vergoldeten Zierleisten oder ein moderner Mikrowellenherd im gotischen Stil würden heute, wenige Jahre vor Beginn der Jahrtausendwende, auf die meisten Menschen nur noch lächerlich wirken. Deshalb sind sie auch nicht im Angebot. Denn jedes Zeitalter entwickelt die ihm adäquate Formensprache. Sie wird mitbestimmt durch die Werkstoffe, die man für Gebrauchsgegenstände oder Maschinen verwendet und die Art ihrer Be- und Verarbeitung.
High Tech und Handwerk
Unser Zeitalter ist das der maschinellen und automatischen Produktion, und oft bezeichnet man es als das der Kunststoffe, Manchem stellt sich dabei die Frage, ob da z.B. Schreibgeräte entstehen können, für die die Bezeichnung „meisterlich gefertigt“ noch angewendet werden kann. Nun, nach unserer Ansicht kann man jeden Werkstoff meisterlich oder liederlich formen und bearbeiten. Das war zu allen Zeiten so. So entstanden auch in früheren Epochen einerseits meisterlich gefertigte Gebrauchsgegenstände, die wir heute in Museen bewundern und die bei Sammlern hoch im Kurs stehen.
Und andererseits gab und gibt es Produkte, die diesen hohen Anspruch nie erfüllen können und die meist schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Wir sind überzeugt davon, dass meisterliche Fertigung auch heute möglich, sogar notwendig ist. Vorausgesetzt, man entwickelt die Kompetenz, Kunststoffe, Edelstahl und andere Materialien perfekt und kreativ zu be- und verarbeiten.
Vorausgesetzt, es gelingt, vermittels dieser Kompetenz die materialtypischen Möglichkeiten in Verbindung mit den modernsten heute verfügbaren Technologien auszuschöpfen. Tut man dies, können Schreibgeräte entstehen, die aus der Masse ähnlicher Produkte herausragen – durch ihren höheren Gebrauchsnutzen, diech ihre Langlebigkeit in Bezug auf ihre technischen und ästhetischen Qualitäten.
<h2>Die Kunst liegt im Detail</h2>
Woran können Sie als Käufer diese Unterschiede erkennen? Werfen Sie dazu einen möglichst kritischen Blick auf die Details eines <b>Füllfederhalters</b>, beispielsweise die des LAMY 2000. Die Oberfläche seines Behälters und seiner Kappe ist strichmattiert. Das gibt ihr einen für Hand und Auge gleichermaßen angenehm mattierten Glanz. Obwohl zwei grundverschiedene Materialien miteinander kombiniert sind – Edelstahl und Kunststoff -, werden Sie keine Unterschiede in der Oberflächenstruktur feststellen.
Dort, wo diese Werkstoffe sich berühren, geschieht dies mit äußerster Präzision. Der Steckmechanismus der Kappe funktioniert leicht, exakt und mit einem leisen Klicken. Der Drehknopf, mit dem Sie den Kolben bewegen, schließt fugenlos an den Behälter an. In all diesen und vielen anderen Details zeigt sich meisterliche Fertigung. Möglich ist diese Perfektion nur, wenn man die Eigenarten der Werkstoffe genau kennt, ihre Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten kreativ ausschöpft und den Willen hat, an die Grenzen des technisch Machbaren zu gehen. Bei einem von Design und Material her ganz anderen <b>Füllfederhalter</b>, dem LAMY persona, können Sie dasselbe Streben nach Präzision beobachten: Die Profilierung des Behälters wurde hochpräzise mit einem Diamanten ins Metall geschnitten, dessen Oberfläche dann mit Titan veredelt wurde.
Dieser Metallauftrag verleiht der Oberfläche samtartigen Glanz und zugleich Dauerhaftigkeit. In dezentem Kontrast dazu steht der gold beschichtete, in die Kappe versenkte Clip, der sich durch leichten Fingerdruck ausfahren lässt – eine technische Innovation, mit der heute kein anderer Füllfederhalter aufwarten kann. Die Sorgfalt in der Materialbehandlung und –bearbeitung werden Sie auch bei unseren Füllfederhaltern wieder finden.

